Kurz- und langfristige Spartipps
Wie könnt ihr Gas im Haushalt einsparen?
Wie ihr Gas und damit Energie und Geld einsparen könnt, erfahrt ihr hier.

Kurzfristig umsetzbare Tipps
In der Küche
Töpfe und Pfannen auf die passenden Herdplatten stellen Deckel für die Töpfe beim Kochen verwenden Den Geschirrspüler (und gegebenenfalls die Waschmaschine) könnt ihr an die Warmwasserleitung anschließen.
Im Badezimmer
Benutzt die Dusche anstatt der Badewanne: Baden verbraucht mehr Wasser und damit auch Energie. Zudem wird auch mehr Abwasser produziert. Rüstet eure Dusche mit einem Sparduschkopf um Händewaschen oder Rasieren funktioniert mit kaltem Wasser. Mit Seife und der entsprechenden Waschdauer werden Bakterien auch bei niedriger Temperatur abgetötet. Den Wasserhahn kurzzeitig abzustellen, spart ebenfalls Energie. Beispielsweise ist das beim Zähneputzen oder beim Einshampoonieren unter der Dusche sinnvoll.

Fenster und Türen
Das Fenster dauerhaft auf kipp zu lassen ist weniger sinnvoll als Stoßlüften. Ein Fenster auf Kipp lässt mehr Wärme nach außen und so kühlt die Raumtemperatur ab. Besser ist es, mehrmals am Tag zu stoßlüften. Im Winter solltet ihr dies 3 Mal am Tag für 3-5 Minuten machen, mit steigender Temperatur ist auch längeres Lüften unbedenklich. Türen zwischen den einzelnen Zimmern solltet ihr schließen. Dadurch entweicht weniger Wärme und Kondenswasser an den Außenwänden der kühlen Räume wird verhindert. Zugluftstopper können den Durchzug bei undichten Türen verhindern Nachts solltet ihr eure Rollläden schließen. Dadurch kann etwa 30 Prozent des Energieverlusts eingespart werden.

Heizungen und Raumtemperatur regulieren
Schaltet bei Abwesenheit die Heizung aus: Wenn ihr ein Wochenende weg seid oder in den Urlaub fahrt, ist es sinnvoll die Gasheizung herunterzufahren oder komplett abzuschalten. So könnt ihr Gas und Energie einsparen. Das Heizthermostat richtig einzustellen, kann Wunder bewirken. Beispielsweise müssen Räume, die ihr nicht regelmäßig nutzt, nicht ganztägig warmgehalten werden. Dadurch heizt ihr effektiver und spart viel Energie. Räumt eure Heizkörper frei. Wenn die Heizung durch Gardinen abgedeckt sind oder ihr Möbel davorstellt, kann das die Wärmeabgabe verringern. Die Wärme kann sich so nämlich nicht im Raum ausbreiten. Damit wird unnötige Energie verschwendet. Ihr könnt die Nachtabsenkung eurer Heizung nutzen: die Heizung wird dann auf eine niedrigere Temperatur heruntergefahren. Im Idealfall sollte die Heizung dann circa 90-120 Minuten vor dem Aufstehen wieder automatisch angeschaltet werden. Mehr dazu erfahrt ihr in der Bedienungsanleitung oder von Fachleuten. Manche Heizkörper wurden für die Markierung der Nachtabsenkung ein Symbol mit einem Halbmond am Regler bedruckt. Generell ist es sinnvoll, die Heizung nachts auf eine geringere Temperatur zu stellen. Meist liegt man zu dieser Zeit unter einer warmen Decke und braucht nicht unbedingt die Wärme der Heizung - zumal ihr wahrscheinlich viele Räume nachts meist sowieso nicht nutzen werdet. Die Heizung regelmäßig zu entlüften hat gleich zwei Vorteile: Die Zirkulation des Heizwassers wird in Gang gebracht und es kommt nicht zu unangenehmen Geräuschen innerhalb des Heizkörpers. Besonders vor der Heizsaison ist Entlüften sinnvoll, da die Heizungen womöglich lange nicht in Betrieb waren. Wärmere Klamotten können bereits einen großen Unterschied machen. Dadurch könnt ihr nämlich die Heizung etwas herunterdrehen: durch jeden eingesparten Grad Celcius verringern sich die Heizkosten um circa sechs Prozent.

Mittel- bis langfristig umsetzbare Tipps
Regelmäßige Wartungen

Fenster und Türen isolieren
Haus dämmen und isolieren
