28. März 2025 – Fynn Köhler

Alternative am Natruper Holz.

Erstes Geburtshaus für Osnabrück

Volles Klinikum oder die ganz intime Hausgeburt. Dazwischen? Fehlanzeige. Die Optionen für Geburten in Osnabrück sind bislang eher… naja, übersichtlich. Doch genau diese Lücke schließen jetzt vier engagierte Hebammen – mit einem eigenen Geburtshaus am Natruper Holz.

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Blick auf den Eingang der Klinik am Natruper Holz., Foto: picture alliance / dpa

Viele Frauen in Osnabrück wünschen sich mehr Optionen. Mehr Selbstbestimmung. Und weniger Krankenhausfeeling bei der Geburt. Das neue Geburtshaus bietet genau das: Einen geschützten Raum, der Nähe und Vertrauen schafft und vor allem sicher ist. Und auch für medizinische Notfälle ist die Anbindung an die umliegenden Kliniken natürlich gesichert.

Der neue Ort für selbstbestimmte Geburten soll am Klinikstandort Natruper Holz entstehen. Dort befindet sich aktuell auch ein MVZ, doch es gibt genug Platz. Ein vertrauter Ort mit neuer Mission: Hier soll nicht mehr nur medizinisch versorgt, sondern auch in geschützter, ruhiger Atmosphäre geboren werden.

Wann geht es los?

Geplant ist, das Geburtshaus ab Oktober öffnen zu können. Doch es muss noch einiges passieren, wenn dieser Plan realisiert werden soll. Die ersten Frauen haben sich schon gemeldet und einige wurden auch schon angenommen, ganz nach der Divise: „Wenn das Geburtshaus steht betreuen wir dich da, wenn nicht betreuen wir dich zuhause.“

„Für Osnabrück, Für die Frauen“

Das Geburtshaus richtet sich an alle Schwangeren, die sich eine Alternative zur Klinik oder Hausgeburt wünschen. Frauen, die nicht in den eng getakteten Klinikalltag rutschen wollen und die Wert auf Ruhe, Nähe und individuelle Betreuung legen und ihr Kind in entspannter, persönlicher Atmosphäre zur Welt bringen möchten – mit einem festen Hebammen-Team an ihrer Seite.

Wer mehr über das Projekt und die Menschen dahinter erfahren möchte: In der aktuellen Folge unseres „Zum Glück aus Osnabrück“-Podcasts haben wir uns mit Lara Ungermann und Jule Oevermann, zwei der Gründerinnen getroffen – reinhören lohnt sich!

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