Auf der Baustelle im Osnabrücker Lokviertel lauern offenbar deutlich mehr Bomben-Blindgänger als angenommen. Das bedeutet vermutlich in Zukunft noch mehr Evakuierungen der Anwohner. Oder gibt es da noch andere Möglichkeiten?
Am Sonntag, den 16.02., müssen diesmal knapp 12.000 Menschen das Evakuierungsgebiet bis 7 Uhr morgens verlassen haben, damit dann vier mögliche Blindgänger entschärft werden können. Geht es nach Jan-Peter Zuther, dem Geschäftsführer des Tiefbauunternehmens Köster, dürften es auch gerne mehr sein. Sein Wunsch deckt sich mit dem vieler Anwohner: Bitte so wenige Evakuierungstermine wie möglich! Dafür braucht es seiner Meinung nach aber zusätzliches Personal. Jan-Peter Zuther drängt auf umfassendere Vorbereitungsarbeiten, damit die dann zuständigen Sprengmeister an einem Tag so viel wie möglich abarbeiten können. Gespräche mit der Stadt dazu laufen, so Zuther.
Mit dem Bomben-Sondierer auf der Baustelle
Jemand, der bereits jetzt vor Ort an den Vorbereitungsarbeiten mitwirkt und sich dabei durchaus auch in Gefahr begibt, ist Kampfmittelsondierer Klaus. Nur 20 Meter von einer Verdachtsstelle entfernt, erzählt er Stadtpodcasterin Sarah von seiner Arbeit und hat dabei u. a. erklärt, warum sein Job mit der Arbeit eines Archäologen vergleichbar ist und wie das absolut unbedingt notwendige „Vermeiden von Erschütterungen“ mit den schweren Maschinen zusammenpasst, die hier auf der Baustelle in der Nähe des Osnabrücker Hauptbahnhofs im Lokviertel rauf- und runterfahren.
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